FAQ's - häufig gestellte Frage 

 

 

1. Material

1.1. Was sind die Vorteile von Glas?

1.2. Glasarten
1.3. Gewicht
1.4. Glasstärken und Anwendungsgebiete
1.5. Bearbeitung von Glas

2.Wie erstelle ich das richtige Aufmaß?                                                            2.1. Allgemein                                                                                                      2.2. Welche benötigt man zum Ausmessen?                                                    2.3. Wie messe ich meine Küchenrückwand aus?                                            2.4. Wie messe ich meine Duschrückwandrichtig aus?

 

 

   

 1. Material

 1.1. Was sind die Vorteile von Glas?

  • Edle Optik
  • Leicht zu reinigende Oberfläche 
  • Fugenfreie Flächen
  • Schnelle und einfache Montage, die in fast allen Fällen von Ihnen selbst erledigt werden kann
  • Bereits vorhandene Fliesen oder kleine Unebenheiten müssen kann nicht zwingend entfernt oder ausgeglichen werden
  • Eine Hinterleuchtung ist möglich                                                                                                                                                                                                            (Voraussetzung: das Bild ist nicht blickdicht gedruckt)
  • Je nach Montageart, ist es bei einem Umzug möglich das Glas mitzunehmen.
  • Hohe Temperaturbeständigkeit z.B. hinter dem Kochfeld oder in der Sauna
  • Zahlreiche Bearbeitungsmöglichkeiten - Loch- und Steckdosenbohrungen, Kreis- und Eckausschnitte sowie Eckabschnitte und Rundungen
  • Unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten - Sie können wählen                                                                                                                                                            Unsere Bilderdatenbank, Kundeneigene Bilder, Fotolia, 123rf, RAL/NCS- Farblackierung, Schichtstoffe-Laminat usw.
  • Saubere Montage - keine Staubentwicklung bei Verklebung / Geringe Staubentwicklung für die Montage mit Exzenterscheiben oder Magneten

 1.2. Glasarten

 1.2.1. Was bedeutet Weißglas?

Weißglas ist oft auch als OptiWhite oder Diamantglas bekannt.

Es handelt sich dabei um Floatglas, in dem man kaum noch einen grünlichen Farbstich erkennen kann.

Durch die Verwendung von eisenoxidarmen Rohstoffen erhält man nicht nur eine höhere Lichttransmission (Lichtdurchlässigkeit) sondern auch eine klare, farbneutrale Durchsicht.

Aufgrund des geringeren Eisenoxid (Dieisentrioxid Fe2O3) -Anteils wird es vor allem dort angewendet, wo optische Brillanz und Farbechtheit benötigt wird.

Genau deshalb wird bei lackiertem und bedruckten Glas normalerweise Weißglas verwendet.

        

 1.2.2. Was ist Floatglas?

Floatglas ist Flachglas welches im sogenannten Floatglasverfahren hergestellt wird.

Oft wird es auch Basisglas genannt, da es in fast allen Bereichen zur Verwendung und zur Weiterverarbeitung kommt. Zu erkennen ist Floatglas eigentlich nur anhand der grün schimernden Glaskannte.

Bei der Herstellung wird das Floatglas im reinen Zustand bei 1100 Grad verarbeitet und in ein flüssiges Zinnbad gegeben. Das mittlerweile noch ca. 600 Grad warme Material wird nach der Abkühlphase auf das europäische Standardmaß von 6000 mm x 3210 mm zugeschnitten und ausgeliefert.

Floatglas ist in den Glasstärken von 0,5-19 mm erhältlich, wobei solch eine große Auswahl niemand auf Lager haben dürfte außer natürlich der Hersteller selbst.

Die Stärke der gelagerten Scheiben richten sich nach den Anwendungen die in der jeweiligen Firma ausgeführt werden.

Alles was dünner ist als 2 mm kommt zum Großteil in der Autoindustrie zur Verwendung. Ein normaler Glaser hat meist die Stärken 2 mm (Bildverglasung) 3-4 mm (Kittfenster und Türfüllungen) 6 mm und 8 mm auf Lager. Ein Glaser der nur Duschtrennwände und des Gleichen verbaut fängt meist erst bei 6 mm an. 

      

 1.2.3. Was ist satiniertes Glas?

Bei einem Satiniertem Glas handelt sich um normales Floatglas welches durch eine äußerst feine Oberflächenverätzung milchig und trüb wird. Es besitzt immer noch die selben physischen Eigenschaften. Aufgrund der lichtbrechenden Eigenschaft wird Satiniertes Glas meistens für Trennwände oder Glastüren verwendet. Auch als Küchenrückwand wurde das trübe Glas angewandt. Jedoch sprechen zu viele Faktoren dagegen. So ist die Oberfläche durch ihre Beschaffenheit schwerer zu reinigen und beispielsweise Fettflecken haften so gut, dass diese meist nur mit speziellen Reinigungsmitteln entfernt werden können. Desweiteren enthält das satinierte Glas den selben Anteil an Eisenoxid, wodurch die Farben von Lack und Druckertinte einen leichten Grünstich erhalten. Dem könnte man nur noch mit einem satinierten Weißglas entgegenwirken. Hier ist der Quadratmeterpreis jedoch so hoch angesiedelt, dass es keinen Sinn macht diese Glasart in unserem Shop anzubieten. Sie benötigen eine Spezialanfertigung mit satinierten Weißglas? Hier geht es zu unserem Kontaktformular.       

1.2.4. Was ist ein Spiegel?

Was ein Spiegel grundsätzlich ist sollte jedem klar sein.

Genauer betrachtet ist ein Spiegel ein Float- oder Weißglas, welches im Nachhinein mit einer Metallschicht bedampft wird.

Für diese Metallschicht gibt vielerlei Zusammensetzungen.

Es wird neben Aluminium sogar Silber und Gold verwendet.

Einen Unterschied zwischen Weißglasspiegel und Standardspiegel ist kaum ersichtlich und wird erst ab 6 mm Stärke wirklich bemerkbar.

    

1.2.4. Was ist Verbundsicherheitsglas (VSG)?

Hierbei handelt es sich um zwei Glasscheiben, in deren Mitte sich eine Folie befindet.

Diese Folie dient sozusagen als Träger der Die Glasscherben bei einem Bruch zusammenhält.

Deswegen werden VSG Scheiben hauptsächlich für Überkopfverglasungen wie Glasdächer verwendet.

Auch in vielen Haushalten zum Beispiel in den Zimmertüren oder in der Autoindustrie als Windschutzscheibe ist das VSG Zuhause. Es wird Standardmäßig als Klarglas und in Matt gefertigt.

Die zwei Glasscheiben müssen immer die selbe Stärke aufweisen, da es sonst zu einer einseitigen Verspannung kommt.

Standardmaße sind beispielsweise... 2x3 mm = 6 mm VSG, 2x4 mm = 8 mm VSG, 2x5 mm = 10 mm VSG und 2x6 mm = 12 mm VSG.

     

1.2.5. Was bedeutet Einsscheiben Sicherheitsglas (ESG)

Unter Einscheiben Sicherheitsglas versteht man Float- oder Weißglas, das nach allen Bearbeitungen, wie Lochbohrungen, Steckdosenausschnitten, Rundungen und sonstigen Ab- und Ausschnitten "gehärtet wird". Beim so genanten "Härten" wird die fertige Scheibe in einem Ofen in den Transformationsbereich (dieser kann bei über 600°C liegen) gebracht und wird dann gezielt abgekühlt. Durch diesen Prozess ensteht im Inneren der Scheibe eine Zug- beziehungsweise an der Oberfläche eine Druckspannung. In der Praxis äußert sich das so. Es weist jetzt eine erhöhte Stoß- und Schlagfestigkeit auf, Lochbohrungen und Ausschnitte die normalerweise "Sollbruchstellen" waren, sind jetzt keine mehr und es kann Temperaturunterschieden von bis zu 200 K (Kelvin) standhalten. Der Nachteil der sich so ergibt ist, dass die gehärtete Scheibe nicht mehr nachbearbeitet werden können. Daher ist es extrem wichtig, dass die Maße von vorne herein stimmen. Es kommt der Fall oft vor, dass Kunden uns fragen ob wir Ihnen diverse Scheiben abschneiden können. Das müssen wir in vielen Fällen verneinen, da es sich meist um ESG handelt. Anwendung findet ESG fast überall. Bei uns wird es für alles verwendet, was mit Glasdruck und Lackierung weiterverarbeitet wird. Aber auch Duschtrennwände und unser Verbundglas (VG) aus eigener Produktion besteht in fast allen fällen aus zwei ESG Scheiben.  

1.2.6. Was bedeutet Verbundglas - Laminat (VG)?

Wir stellen unser Verbundglas beziehungsweise Glas-Laminat im eigenen Betrieb her.

Es ist nicht zu verwechseln mit VSG (Verbundsicherheitsglas), da normales Verbundglas keine geprüften Sicherheitseigenschaften besitzt.

Aus diesem Grund fertigen wir unser VG meist mit zwei oder mehr ESG-Scheiben sowie zwei oder mehr TVG Scheiben.

Mit dieser Verwendung ist es uns möglich Digitaldruck, Schichtstoffe, Lackierungen, Metalle und viele andere Stoffe zwischen 2 Glasscheiben zu versiegeln.

Somit besitzt das Verbundglas vorne und hinten die selben praktischen Eigenschaften und somit alle Vorteile, die man mit Glas verbindet.

Bei der Produktion werden die Scheiben mit speziellen Reinigungsmitteln geputzt. Danach wird die EVA Folie (0,4 mm) auf Scheibe 1 zugeschnitten.

Anhand der Struktur und Oberfläche der zu laminierenden Einlage richtet sich die Anzahl der EVA-Folien (Digitaldruck 2 Schichten Folie / galvanisiertes Metall 6 Schichten Folie).

Jetzt folgt das Reinigen und Einlegen der zu laminierenden Stoffe. Dies muss mit alles mit feinen puderfreien Handschuhen geschehen, da die Fette auf der Haut die spätere Verbindung schwächen würden.

Demnächst folgt wieder eine gewisse Schicht an Folien und schließlich die Scheibe Nummer 2. Nach dem ausrichten der Scheibe eins auf die Scheibe zwei werden Sie miteinander fixiert. Im nächsten Schritt müssen die Kanten abgeklebt werden, damit ein auslaufen der flüssigen Folie während des Laminiervorgangs vermieden werden kann.

Während der Verbundglas-Herstellung liegen die Scheiben in einem Sack im Ofen und stehen unter einem Vakuum. Dieser Prozess dauert je nach Anwendungsbereich und je nach Einlage zwischen dreieinhalb und sechs Stunden.

Dort wird die Folie auf ihren Schmelzpunkt gebracht und verbindet sich anschließend im flüssigen Aggregatzustand mit der Einlage und der Glasscheibe. Nach dem langsamen Abkühlen (Backen) werden die Scheiben ausgepackt, gereinigt und geliefert aber auch zum Teil wieder weiter verarbeitet.

Als einer der Vorreiter haben wir uns damals einen Laminier-Ofen zugelegt und mittlerweile schon sehr vielen Leuten beigebracht, dass beispielsweise Holz-Schichtstoffe in der Dusche dank uns kein "NO GO" mehr ist.

       

       

 

       

1.3.Wie berechne ich das Gewicht meiner Produkte?

Das Gewicht der Glasplatten, die Sie bei uns kaufen wird Ihnen nach der Konfiguration im Warenkorb angezeigt.

Das Spezifische Gewicht von Glas beträgt 2,5 g/cm³ beziehungsweise 2500 kg/m³. 

 H(m)   x   B(m)   x   T(mm)   x   2,5 kg/mm³   =    Kg

   Höhe             x            Breite           x           Glasstärke           x        spezifisches Gewicht       =       Glasgewicht

 

Beispiel:

Höhe        = 0,72 m

Breite       = 1,25 m

Glasstärke = 6 mm

0,72 m x 1,25 m x 6 mm x2,5 kg/m³ = 13,5 Kg

1.4. Welche Glasstärken verwendet man für die jeweiligen Anwendungsgebiete?

Hinter all den unten aufgelisteten Anwendungen, stecken mehrere Gedanken. Zum einen soll Sicherheit, Qualität, Optik und Langlebigkeit stimmen, zum anderen spielt auch der Preis, Gewicht und Transportfähigkeit eine Rolle. Natürlich wäre es möglich unsere Produkte auf alle Arten zu drucken, jedoch sind die vorgegebenen Glasstärken die besten Varianten. Ihre Anwendung ist noch nicht aufgelistet? Schreiben Sie uns einfach eine Anfrage und erkundigen Sie sich ob Ihre Pläne auch so realisierbar sind wie Sie es sich vorstellen.

 

Anwendungen/ Glasstärken

 4 mm ESG

6 mm ESG Weißglas

8 mm ESG Weißglas

VG aus 2x4 mm ESG Weißglas

VG aus 2x6 mm ESG Weißglas

 Weitere Glasarten und Glasaufbauten

Küchenrückände/Herdspritzschutz       auf Anfrage
Duschrückwände       auf Anfrage
Duschtrennwände         auf Anfrage
Glasbilder Standard max 140x70 cm         auf Anfrage
Glasbilder XXL         auf Anfrage
Glasbilder Mehrteilig         auf Anfrage
Raumteiler und Trennwände       auf Anfrage
Wind- und Sichtschutz       auf Anfrage
Verbundglas Laminat         auf Anfrage
Ganzglastüren         auf Anfrage
Türfüllungen         auf Anfrage

 

 1.5. Welche Bearbeitungen von Glas bietet ihr an?

Wir bearbeiten unser Glas auf verschiedenste Weise.

- Steckdosenausschnitte

- Rundausschnitte

- Eckausschnitte

- Eckabschnitte

- Rundungen

- Bohrungen

-geschliffene und polierte Kanten

- Weiterverarbeitung zu VG (Verbundglas)

- weitere auf Anfrage

Mit diesen Bearbeitungen ist eigentlich der Großteil aller wichtigen Punkte abgedeckt. Im weiteren Verlauf erhalten Sie Informationen wie Sie ein richtiges Aufmaß erstellen können und alle Bearbeitungen richtig bemaßen.

 

2. Wie erstelle ich das richtige Aufmaß?

 

2.1. Allgemein

Damit das Produkt, sei es jetzt Küchenrückwand oder Duschrückwand wirklich gut passt, empfehlen wir Ihnen 3 mm vom gemessenen Maß, jeweils in der Höhe und Breite abzuziehen. Was Sie außerdem berücksichtigen sollten, ist der Einbauort. Soll die Glasrückwand beispielsweise hinter einem Waschbecken oder hinter einer Herdplatte montiert werden, achten Sie darauf, dass Sie mit der fertigen Glasplatte an den Genannten Punkten vorbei kommen. Hierbei kann es auch notwendig sein, nochmals das Maß etwas zu verändern. 

Um ordentlich ein Aufmaß erstellen zu können, gibt es einige weitere Dinge die beachtet werden müssen. Mehr dazu im weiteren Verlauf.

 

2.2. Was benötige ich zum Ausmessen?

- Gutes Maßband und/oder Meterstab

- Stift und Block

- eventuell Lineal oder Geodreieck

- eventuell Wasserwage

- eventuell eine 2. Person

 

Grundlegend ist die Verwendung der richtigen Messintrumente.

Für Viele ist es selbstverständlich, jedoch hatten wir schon diverse Fälle, in denen ein billiges Maßband über das "passen" oder "nicht passen" einer Küchenrückwand entschieden hat.

So hat man oftmals bei Werbegeschenken oder billigen Maßbändern vom Baumarkt das Problem, dass die Maße ab einer gewissen Länge total auseinander gehen. Wir sprechen hier nicht vom zehntel- Milimeterbereich. Hier hatten wir schon Unterschiede von über +-1,5cm auf einer Länge von 2,00 Metern.

Wir empfehlen Ihnen hier die beiden Marken "Lufkin" und "Stanley".  Diese beiden Hersteller begleiten uns seit Beginn an, an jedem Tag, auf jeder Baustelle und haben uns bis jetzt noch nie enttäuscht.

Falls Sie ein Maßband brauchen, finden Sie es in unserem Online-Shop unter Zubehör. Hier kaufen Sie nicht nur ein Maßband, sondern die Gewissheit, dass das Maß welches Sie ablesen, auch wirklich dieses Maß ist.

        

 

2.3. Wie messe ich meine Küchenrückwand richtig aus?

 

Bei einer Küchenrückwand gibt es spezielle Dinge die beachtet werden müssen.

Machen Sie sich als erstes klar, was Sie alles verkleiden wollen. Wir empfehlen Ihnen dazu eine Skizze anzufertigen.

 

Schritt 1:

Jetzt geht es an das Messen.

Messen Sie dazu die Länge der Wand die verkleidet werden soll.

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst parallel zur Wand zu messen um Messfehler zu vermeiden.

Messen Sie jeweils unten und oben. Das dient dazu um schiefen oder wellig verputzten Wänden entgegen zu wirken.

Hier kommt die zweite Person zum Einsatz die das vordere Ende des Maßbandes hält. Notieren Sie sich das kleinere der beiden Maße.

 

 

 

 

 

 Schritt 2:

Als nächstes messen Sie die Höhe (z.b. bis unter die Hängeschränke o.ä.). Dabei ist es zu empfehlen die Höhe ca alle 50 cm zu überprüfen, sowie am Anfang und Ende.

                               

 

Schritt 3:

Falls Sie Sie eine U-Küche oder eine L-Küche haben und ein Eck verkleiden wollen entscheiden Sie welche Platte vor die Andere stößt. In unserem Bild stoßt die die rote Platte an die grüne Platte. Wenn Sie dieses Beispiel auf Ihre Situation übertragen dann müssen Sie die Glasstärke von 6 mm (Grüne Platte) von der Länge der Roten Platte abziehen um das Strenge Maß zu erhalten.                 

 

  

 

Schritt 4:

Der nächste Schritt ist das Ausmessen der Steckdosen, Bohrungen und Ausschnitte.

Egal welche der oben genannten Bearbeitungen, es wir alles jeweils von links nach rechts  und von unten nach oben gemessen. 

Wie in unserer Beispielzeichnung zu sehen ist, wird auf die Mitte der Steckdose hin gemessen. Die Mitte lässt sich leicht erkennen, da jeder Stecker mit einer Schraube dort befestigt wird.

 

 

Schritt 5:

Von diesem Strengen Maß muss man noch einmal 3-5 mm abziehen, da der Kleber und Unebenheiten der Wand auch etwas auftragen. Außerdem wird die Montage durch den Gewinn an Platz erheblich erleichtert. Was Ihnen beim Einbau sicher zugute kommt.

 

 

Schritt 6:

Zu guter letzt bemaßen wir noch die Ausschnitte für Dunstabzug etc. Dabei ist zu beachten, dass man beim  Glas keine Eckausschnitte machen kann und der Minimale Radius deshalb bei 15 mm liegt.

   

 

 

 Wie messe ich meine Duschrückwand aus?

Vom Messen einer Küchenrückwand zu einer Duschrückwand nimmt es sich nicht viel. Man geht in den meisten schritten ähnlich vor. Eine Skizze ist in jedem Fall von großer Hilfe!

Schritt 1:

 

Mithilfe einer Wasserwage sollten Sie im Vorhinein feststellen wie gerade Ihre Wände wirklich sind.

Jetzt messen Sie die Breite und Höhe der Wand/Nasszelle die verkleidet werden soll.

‼Bei der Höhe unbedingt berücksichtigen ‼

Um eine lange Haltbarkeit zu garantieren und um zu Verhindern, dass die Feuchtigkeit dem Druck oder der Wand Schaden zufügt. Wenn das Wasser vom Duschkopf  auf den Körper trifft wird ein Teil auch wieder nach oben reflektiert. 

Bei Renovierungen orientieren Sie sich einfach nach dem Altbestand (Fliesen). Alternativ bzw. bei Neubauten kann man sich als Faustformel merken: 

Körpergröße + mindestens 20,0 cm 

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst parallel zur Wand zu messen um Messfehler zu vermeiden. 

Messen Sie jeweils am oberen und unteren Ende der zu verkleidenden Fläche. Das dient dazu um schiefen Wänden entgegen zu wirken.

Notieren Sie sich das kleinere der beiden Maße.

(eine Zweite Person kann hier von Hilfe sein)

 

   
 

Schritt 2:

Bei einer Eck-Dusche entscheiden Sie welche Platte vor die Andere stößt.  Sie müssen die Glasstärke  von 6 mm der einen Platte von der Länge der anderen abziehen um das Strenge Maß zu erhalten.

 

     Pfeil

   
 

Schritt 3:

Der letzte Schritt ist das Ausmessen der Lochbohrungen und Ausschnitte.

Egal welche der Bearbeitungen, es wir alles jeweils von links nach rechts  und von unten nach oben gemessen. 

Wie in unserer Beispielzeichnung zu sehen ist, wird auf die Mitte der Bohrung bzw. des Anschlusses hin gemessen. Messen Sie den Ungefähren Durchmesser des Anschlusses und geben Sie genügend Luft. Bei vorheriger Absprache mit dem Installateur kann man abklären welche Lochbohrung von der Muffe später noch abgedeckt wird.

 

   
Bei Eckausschnitten ist zu berücksichtigen, dass der kleinstmögliche Radius bei 15mm liegt    
     
     
     
     
     
     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier entstehen in den nächsten Tagen noch weitere FAQ's und zahlreiche Montagevideos werden noch hochgeladen um es Ihnen so einfach wie möglich zu machen Ihre zukünftigen Produkte selbst zu messen, gestalten und zu montieren.